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In zufälliger Reihenfolge 

Warum magnetbahn.de neutral bleibt

magnetbahn.de ist seit seiner Gründung im Jahr 2020 eine unabhängige Plattform mit einem klaren Fokus auf Magnetschwebebahnen. Der Anspruch fachlicher Tiefe, politischer Neutralität und technologischer Offenheit war von Beginn an handlungsleitend und prägt die Plattform bis heute. Daran wird sich auch künftig nichts ändern.

David Harder, Betreiber von magnetbahn.de

Seit Anfang an politisch neutral

Dieser Neutralitätsanspruch wird seit Jahren aktiv gelebt. Seit 2020 habe ich den Kontakt zu allen relevanten politischen Akteuren gesucht, wovon folgende Auflistung nur ein paar der ganzen Beispiele aufdeckt:

2020 wandte ich mich an den damaligen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und erhielt eine abweisende Antwort, die auf fachlich falschen Gegenargumenten beruhte. 2021 kontaktierte ich Christian Lindner (FDP), nachdem er sich in einer ZDF-Sendung positiv über den Transrapid geäußert hatte, ohne jede Reaktion, ebenso wie Anfragen an Olaf Scholz (SPD) und die SPD insgesamt.

2023 sprach ich mit der Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann (CDU), die heute Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium ist, und mir offen sagte, der Transrapid sei politisch endgültig erledigt.

2023 richtete ich mehrfach Anfragen und Einladungen an Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) zur Teststrecke in Lathen oder zu Gesprächen in Berlin, erhielt jedoch keinerlei Antwort. Parallel arbeitete ich 2023 mit den Grünen Hamm an Änderungsanträgen zur Aufnahme von Magnetbahnen ins Parteiprogramm, die zwei Jahre in Folge! auf Delegiertenkonferenzen verworfen wurden.

2024 unterstützte ich Ortsverbände der Jungen Liberalen (insb. Bremerhaven) und wirkte bei Volt Deutschland an der Erarbeitung eines Positionspapiers für den Einsatz von Magnetschwebebahnen mit. All dieser Einsatz führte... offensichtlich dort zu nichts.

Im Juni 2025 unternahm ich, nach über 5 Jahren Aktivismus, einen erneuten Versuch, eine bundespolitische Befassung mit der Petition und der Zukunft des Transrapid zu erreichen.

Sämtliche im Deutschen Bundestag vertretenen Fraktionen sowie alle Mitglieder des Verkehrs- und Petitionsausschusses wurden kontaktiert und zu einer Übergabe eingeladen. Das Ergebnis war eindeutig: Der überwiegende Teil der Abgeordneten reagierte überhaupt nicht oder lehnte ausdrücklich ab.

Positive und befürwortende Rückmeldungen erhielt ich ausschließlich aus der AfD-Bundestagsfraktion, die sich mit mehreren Abgeordneten unabhängig voneinander zurückmeldete und kurzfristig Bereitschaft zur gemeinsamen Entgegennahme der Petition signalisierte.

Außerhalb der AfD meldete sich lediglich Ruppert Stüwe (SPD) darüber hinaus mit Interesse an einer Übergabe und teilte mir mit, dass ein MdB der Grünen ebenfalls interessiert ist, ohne mir einen Namen mitzuteilen.

Auf Grundlage dieser Rückmeldungen wurde mit der AfD-Fraktion zügig ein Termin vereinbart, sodass am 27. Juni 2025 in Berlin die Übergabe des Petitionspakets stattfinden konnte.

Bereits am 25. Juni 2025 informierte ich Herrn Stüwe transparent darüber, dass zunächst eine Übergabe an Abgeordnete der AfD-Fraktion erfolgen werde. Sein Büroleiter äußerte in seiner Antwortmail am selben Tag um 16:53 Uhr hierzu keine Bedenken und erklärte, unabhängig davon einen eigenen Termin vereinbaren zu wollen.

Anfang Juli wurde der geplante Übergabetermin einen Tag vorher abgesagt. Medienberichte, unter anderem von der TAZ, stellen diesen Ablauf verzerrt dar und lassen zentrale Fakten und zeitliche Zusammenhänge unberücksichtigt, um ein falsches Stimmungsbild gegen mich zu konstruieren.

Teilweise wird mir vorgeworfen, meine „Zusammenarbeit” mit der AfD würde dem Transrapid schaden. Als wortwörtlich einzige Person deutschlandweit, die so sehr den Kontakt zur Politik in den letzten Jahren suchte, muss ich aber aus Erfahrung sagen:

Schaden tut dem Transrapid nur, dass ALLE anderen Parteien sich schon seit Jahren vom Transrapid distanzieren und jeden Aktivismus dafür vollkommen ignorieren oder abweisen. Wenn politische Akteure nun versuchen, der AfD die Schuld daran zu geben, dass man sich von Magnetbahnen distanziert – ist das stumpf gelogen und verleumdend.

Reaktionen auf Anfragen bzgl. Petition (Stand 23.01.2026)

Neutrale Plattform, persönliche Konsequenzen

Als politisch neutraler Aktivist konnte ich mir damals nicht vorstellen, welche persönlichen Konsequenzen dieses neutrale, an die Demokratie glaubende Engagement meinerseits nach sich ziehen würde.

In der Folge wurde ich im selber mitgegründeten Transrapid-Förderverein meiner Vorstandsfunktionen enthoben, mein Werkstudentenverhältnis mit meinem Arbeitgeber konnte nicht fortgeführt werden und ich sah mich einer Vielzahl teils absurder Hassnachrichten ausgesetzt, worüber sogar die NOZ berichtete.

In Anbetracht dessen, wie politische Neutralität, Offenheit und Dialogbereitschaft in der Praxis gelebt werden, habe ich für mich entschieden, als Privatperson einen eigenen Weg zu gehen.

Dieser Schritt ist das Ergebnis jahrelanger, konkreter Erfahrungen. Für magnetbahn.de hat dies jedoch keinerlei Auswirkungen. Berichtet wird weiterhin faktenbasiert, technologieorientiert und unabhängig, über Initiativen, Aussagen und Entwicklungen aller relevanten Akteure, unabhängig davon, aus welcher politischen Richtung sie stammen.

So geht es für mich weiter

Ich habe mich bewusst entschieden, meinen Einsatz für Magnetschwebebahnen trotz medial konstruierter Kontroversen unbeirrt fortzusetzen.

Tatsache ist: Für den Transrapid setzt sich faktisch fast niemand ein. Polemische oder verzerrende Berichte ändern daran nichts und sie werden mich nicht davon abhalten, weiterzumachen.

Aus der inhaltlichen Arbeit mit magnetbahn.de ist über mehrere Jahre hinweg die Idee zu „Zukunft Fernverkehr“ entstanden. Seit 2023 habe ich diese Initiative zur Vereinsgründung vorbereitet, gemeinsam mit über 50 engagierten Unterstützern aus unterschiedlichen politischen Richtungen.

Uns verbindet ein gemeinsames Ziel: den Fernverkehr in Deutschland wieder offen, technologieorientiert und ohne ideologische Scheuklappen zu denken.

Gerade weil mir dieses Anliegen wichtiger ist, als jede persönliche Rolle, war für mich von Anfang an klar, dass die Initiative eigenständig und unabhängig aufgestellt sein muss, auch unabhängig von meiner Person.

Aus diesem Grund werde ich für den Vorsitz eine andere, stark engagierte Persönlichkeit empfehlen, die die Führung übernimmt. Ich selbst kandidiere aus zeitlichen Gründen als stellvertretender Vorsitzender, um die Initiative weiterhin inhaltlich zu unterstützen, ohne ihre Entwicklung an meine Person zu binden.

Dass eine Partei sich stärker oder früher mit einem Thema befasst als andere, bedeutet jedoch nicht, dass ich anderen Parteien grundsätzlich abgeneigt bin oder eine Zusammenarbeit ausschließe. Im Gegenteil: Mein Ansatz war und ist offen gegenüber allen parlamentarisch vertretenen Akteuren. Sollten andere Parteien damit ein Problem haben, liegt dieses nicht bei mir, sondern in deren eigener politischen Entscheidung, sich dem Thema zu verschließen.

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David Harder

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David Harder, Betreiber von magnetbahn.de

Seit Anfang an politisch neutral

Dieser Neutralitätsanspruch wird seit Jahren aktiv gelebt. Seit 2020 habe ich den Kontakt zu allen relevanten politischen Akteuren gesucht, wovon folgende Auflistung nur ein paar der ganzen Beispiele aufdeckt:

2020 wandte ich mich an den damaligen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und erhielt eine abweisende Antwort, die auf fachlich falschen Gegenargumenten beruhte. 2021 kontaktierte ich Christian Lindner (FDP), nachdem er sich in einer ZDF-Sendung positiv über den Transrapid geäußert hatte, ohne jede Reaktion, ebenso wie Anfragen an Olaf Scholz (SPD) und die SPD insgesamt.

2023 sprach ich mit der Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann (CDU), die heute Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium ist, und mir offen sagte, der Transrapid sei politisch endgültig erledigt.

2023 richtete ich mehrfach Anfragen und Einladungen an Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) zur Teststrecke in Lathen oder zu Gesprächen in Berlin, erhielt jedoch keinerlei Antwort. Parallel arbeitete ich 2023 mit den Grünen Hamm an Änderungsanträgen zur Aufnahme von Magnetbahnen ins Parteiprogramm, die zwei Jahre in Folge! auf Delegiertenkonferenzen verworfen wurden.

2024 unterstützte ich Ortsverbände der Jungen Liberalen (insb. Bremerhaven) und wirkte bei Volt Deutschland an der Erarbeitung eines Positionspapiers für den Einsatz von Magnetschwebebahnen mit. All dieser Einsatz führte... offensichtlich dort zu nichts.

Im Juni 2025 unternahm ich, nach über 5 Jahren Aktivismus, einen erneuten Versuch, eine bundespolitische Befassung mit der Petition und der Zukunft des Transrapid zu erreichen.

Sämtliche im Deutschen Bundestag vertretenen Fraktionen sowie alle Mitglieder des Verkehrs- und Petitionsausschusses wurden kontaktiert und zu einer Übergabe eingeladen. Das Ergebnis war eindeutig: Der überwiegende Teil der Abgeordneten reagierte überhaupt nicht oder lehnte ausdrücklich ab.

Positive und befürwortende Rückmeldungen erhielt ich ausschließlich aus der AfD-Bundestagsfraktion, die sich mit mehreren Abgeordneten unabhängig voneinander zurückmeldete und kurzfristig Bereitschaft zur gemeinsamen Entgegennahme der Petition signalisierte.

Außerhalb der AfD meldete sich lediglich Ruppert Stüwe (SPD) darüber hinaus mit Interesse an einer Übergabe und teilte mir mit, dass ein MdB der Grünen ebenfalls interessiert ist, ohne mir einen Namen mitzuteilen.

Auf Grundlage dieser Rückmeldungen wurde mit der AfD-Fraktion zügig ein Termin vereinbart, sodass am 27. Juni 2025 in Berlin die Übergabe des Petitionspakets stattfinden konnte.

Bereits am 25. Juni 2025 informierte ich Herrn Stüwe transparent darüber, dass zunächst eine Übergabe an Abgeordnete der AfD-Fraktion erfolgen werde. Sein Büroleiter äußerte in seiner Antwortmail am selben Tag um 16:53 Uhr hierzu keine Bedenken und erklärte, unabhängig davon einen eigenen Termin vereinbaren zu wollen.

Anfang Juli wurde der geplante Übergabetermin einen Tag vorher abgesagt. Medienberichte, unter anderem von der TAZ, stellen diesen Ablauf verzerrt dar und lassen zentrale Fakten und zeitliche Zusammenhänge unberücksichtigt, um ein falsches Stimmungsbild gegen mich zu konstruieren.

Teilweise wird mir vorgeworfen, meine „Zusammenarbeit” mit der AfD würde dem Transrapid schaden. Als wortwörtlich einzige Person deutschlandweit, die so sehr den Kontakt zur Politik in den letzten Jahren suchte, muss ich aber aus Erfahrung sagen:

Schaden tut dem Transrapid nur, dass ALLE anderen Parteien sich schon seit Jahren vom Transrapid distanzieren und jeden Aktivismus dafür vollkommen ignorieren oder abweisen. Wenn politische Akteure nun versuchen, der AfD die Schuld daran zu geben, dass man sich von Magnetbahnen distanziert – ist das stumpf gelogen und verleumdend.

Reaktionen auf Anfragen bzgl. Petition (Stand 23.01.2026)

Neutrale Plattform, persönliche Konsequenzen

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In der Folge wurde ich im selber mitgegründeten Transrapid-Förderverein meiner Vorstandsfunktionen enthoben, mein Werkstudentenverhältnis mit meinem Arbeitgeber konnte nicht fortgeführt werden und ich sah mich einer Vielzahl teils absurder Hassnachrichten ausgesetzt, worüber sogar die NOZ berichtete.

In Anbetracht dessen, wie politische Neutralität, Offenheit und Dialogbereitschaft in der Praxis gelebt werden, habe ich für mich entschieden, als Privatperson einen eigenen Weg zu gehen.

Dieser Schritt ist das Ergebnis jahrelanger, konkreter Erfahrungen. Für magnetbahn.de hat dies jedoch keinerlei Auswirkungen. Berichtet wird weiterhin faktenbasiert, technologieorientiert und unabhängig, über Initiativen, Aussagen und Entwicklungen aller relevanten Akteure, unabhängig davon, aus welcher politischen Richtung sie stammen.

So geht es für mich weiter

Ich habe mich bewusst entschieden, meinen Einsatz für Magnetschwebebahnen trotz medial konstruierter Kontroversen unbeirrt fortzusetzen.

Tatsache ist: Für den Transrapid setzt sich faktisch fast niemand ein. Polemische oder verzerrende Berichte ändern daran nichts und sie werden mich nicht davon abhalten, weiterzumachen.

Aus der inhaltlichen Arbeit mit magnetbahn.de ist über mehrere Jahre hinweg die Idee zu „Zukunft Fernverkehr“ entstanden. Seit 2023 habe ich diese Initiative zur Vereinsgründung vorbereitet, gemeinsam mit über 50 engagierten Unterstützern aus unterschiedlichen politischen Richtungen.

Uns verbindet ein gemeinsames Ziel: den Fernverkehr in Deutschland wieder offen, technologieorientiert und ohne ideologische Scheuklappen zu denken.

Gerade weil mir dieses Anliegen wichtiger ist, als jede persönliche Rolle, war für mich von Anfang an klar, dass die Initiative eigenständig und unabhängig aufgestellt sein muss, auch unabhängig von meiner Person.

Aus diesem Grund werde ich für den Vorsitz eine andere, stark engagierte Persönlichkeit empfehlen, die die Führung übernimmt. Ich selbst kandidiere aus zeitlichen Gründen als stellvertretender Vorsitzender, um die Initiative weiterhin inhaltlich zu unterstützen, ohne ihre Entwicklung an meine Person zu binden.

Dass eine Partei sich stärker oder früher mit einem Thema befasst als andere, bedeutet jedoch nicht, dass ich anderen Parteien grundsätzlich abgeneigt bin oder eine Zusammenarbeit ausschließe. Im Gegenteil: Mein Ansatz war und ist offen gegenüber allen parlamentarisch vertretenen Akteuren. Sollten andere Parteien damit ein Problem haben, liegt dieses nicht bei mir, sondern in deren eigener politischen Entscheidung, sich dem Thema zu verschließen.

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